Für Kinder mit Sprachauffälligkeiten arbeiten wir seit 2007 mit dem Sprachförderungsverfahren „KON-LAP" (Konstanzer Labor).
Kinder mit potenziellen Defiziten im deutschen Spracherwerb bilden eine Fördergruppe von 6-8 Kindern. Hierzu gehören:

 

  • Kinder mit Migrationshintergrund, die Deutsch als Zweitsprache lernen
  • Deutschsprachige Kinder mit Störungen im Spracherwerb.

 

Das Förderprogramm dieser Gruppe dauert ein Jahr und umfasst 10 Minuten pro Tag. Sprachliche Regeln zu erlernen ist für diese Kinder das Hauptproblem. Dieses Defizit führt bei Eintritt in die Schule zu erheblichen Schwierigkeiten im Sprachverstehen und im Schriftspracherwerb.
Das Sprachförderprogramm nach KON-LAP umfasst drei aufeinander aufbauende Interventionsstufen.

 

  1. Sensibilisierung der Kinder für die sprachrhythmischen Regeln (eine „Lautkette" wird zum „Wort") Vermittlung von Wortbildungsregeln und Wortbedeutungen
  2. Entwicklung des Sprachverstehens. Durch den Gebrauch von Artikeln wird der Erwerb der Grammatik und die Grundregeln des Satzbaues trainiert.
  3. Gezielte Umsetzung aus Stufe 1 und 2 in Wortschatz und Grammatik. Durch Fragen zu bestimmten Ereignissen und deren Zeitstrukturen erlernen und verstehen die Kinder Mengenangaben und weitere Inhalte der Sprache.

 

Dieses Förderangebot nach KON-LAP kann durch praktische Spontanübungen im Alltag und durch Computerlernspiele erweitert werden.

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